Mama Africa, Zürich: Typisch Szenegastronomie

Das Ambiente im Zürcher Mama Africa und die originelle Speisekarte voller unbekannter Tiere stimmen neugierig. Was danach kommt, überzeugt weniger.
Die Starters auf dem “Sharing Platter” sind zwar lecker, aber mit 16 Franken pro Person irrwitzig teuer. Alle Fleischstücke in den Hauptgängen sind weit über den perfekten Garpunkt durchgebraten. Auf den Afro Surf&Turf-Teller “mit Riesencrevetten” verliert sich gerade mal eine einzige.
Bei den Nachspeisen überzeugt die Melkterte, eine südafrikanische Kuchenspezialität mit cremiger Milchfüllung. Viel zu kompakt und innen viel zu kalt sind hingegen die Quarkballen.
So hinterlässt das Mama Africa einen sauren Nachgeschmack, der in Zürich leider viel zu oft hochkommt: hip, gestylt und originell, aber im Detail nicht überzeugend und das viele Geld nicht wert.








