Montag, 29. Juni 2009

Fremdesser: Simon Balz testet den Grill Campingaz Adelaide Classic 3

IMG_0039 IMG_0041 

Simon Balz hat mich am Sonntag auf Twitter um ein Rezept für eine Honigmarinade gebeten. Dabei hat sich herausgestellt, dass er am selben Abend seinen neuen Campingaz Adelaide 3 Classic Grill einweihen wollte. Da ich auch bald einen neuen Grill brauche, wollte ich wissen, wie es ihm dabei ergangen ist. Sein Feedback war so ausführlich, dass ich daraus gerne einen Fremdesser-Beitrag mache.

Welcher Grill ist für Euch der beste? Tipps sind sehr willkommen - bitte hier als Kommentar oder drüben bei Twitter!

Aber jetzt hat erstmal Simon das Wort:

Vorspiel

Wir haben zu zweit etwa zwei Stunden gebraucht, um den Grill aufzubauen. Es empfiehlt sich, den Bau nicht alleine zu machen. Schon nur das Gewicht des Pakets wäre wahrscheinlich für eine Person zu gross. 30 Minuten Einbrennen um Farbgerüche loszuwerden haben total ausgereicht.

Erster Akt
Absolut toll ist die aufgeteilte Grillfläche. Der grobe Rost gibt schöne Grillstreifen und auf der Platte wird Gemüse super. Dank den drei Brennern hat der Grill eine optimale Wärmeverteilung bis in die äussersten Ecken. Auch mit indirekter Hitze Grillen ist problemlos möglich. Mit den 14 kW Leistung verbraucht der Grill etwa 1 kg Gas pro Stunde bei grösster Hitze.

Die Brenner haben eine Gussabdeckung. Unter dem Rost befindet sich zusätzlich ein Abschirmblech. Das Fett läuft durch ein Loch in die Auffangschale und nicht auf die Flammen - ein wenig Wasser rein und die Schale bleibt sogar sauber. So kann man Fleisch  auch direkt auf der Platte grillen.

Die hohe Leistung erfordert aber ein Augenmerk auf die Temperatur. Leider hat der Grill nur eine grobe Temperatur-Anzeige, die keine Grad anzeigt. Es ist aber kein Problem, eine Anzeige selbst zu montieren. Solche Anzeigen sind als Ersatzteile leicht erhältlich.

Leider ist uns das Fleisch etwas angebrannt, da wir noch nicht genau wussten, wie heiss der Grill wird. Bereits nach dem ersten Mal hat man aber den Dreh raus.

Nachspiel
Rost und Platte sind beschichtet und lassen sich mit einer Messing-Bürste oder unter warmem Wasser mit einem Scheuerschwamm tipptopp reinigen. Mich hat ausserdem die Stabilität des ganzen Grills überzeugt. Die geht aber leider auf Kosten von nicht einschwenkbaren Seitenteilen. Die Gasflasche kann Platz sparend unter dem Grill verstaut werden.

Rechnung
Wir haben den Grill bei Coop Heim&Hobby in Lyssach gekauft, er sollte aber in allen  gibts aber überall wo es Campingaz-Verkaufsstellen erhältlich sein. Kostenpunkt: 450 Franken. Eine Abdeckplane ist da leider nicht dabei. Sie kostet 60 Franken zusätzlich.

Fazit
Totaler Grillspass, sehr robuster Aufbau, 1A Grillfläche und ein super System, das Fetttropfen auf den Brennern verhindert.

Sonntag, 28. Juni 2009

Exklusiv-Preview: Neue Kochabende bei ChuchiArt

ChuLO

Wer hier schon etwas länger mitliest weiss, dass ich immer wieder gerne bei Thomas Spycher zu Gast bin. Seine ChuchiArt-Kochabende sind ein Dauerbrenner seit mehr als zehn Jahren. Einen Platz zu ergattern ist schwierig: Die Kurse sind meist innert Tagen - nein, Stunden - ausgebucht.

Das Programm für das 2. Halbjahr erscheint offiziell am 29.6.2009. Leserinnen und Leser von La table d'hôte  können schon heute exklusiv einen Blick darauf werfen. Reservieren ist ab Montag früh ausschliesslich über die Website von ChuchiArt möglich - de schnäller isch de gschwinder ...

Sonntag, 21. Juni 2009

Im Test: Gewürze voller Raffinessen - mit Verlosung!

Gewürzmischungen von raffinessen.ch

Raffinessen heisst ein neuer Schweizer Online-Shop für Gewürze aus aller Welt. Seine Macher legen die Latte hoch: Nur feinste natürliche Zutaten bester Herkunft, keine Geschmacksverstärker und auch sonst nichts Künstliches. Die Gewürze werden bei einer geschützten Werkstätte in Zollikofen(BE) abgefüllt und verarbeitet.

So weit so gut - aber "the proof of the würzing is in the eating". Gestern Abend haben wir vier Gewürzmischungen aus dem Raffinessen-Starter-Set getestet.

Raffinessen hat mir das Starter-Set nach einem Kontakt auf Twitter kostenlos zur Verfügung gestellt und zwei weitere Sets für die Leserinnen und Leser von La table d'hôte gesponsert.

So kannst Du ein Raffinessen-Starter-Set gewinnen:

  • Auf Twitter diesen Tweet retweeten oder
  • Dein bestes Gewürzmischungs- oder Marinadenrezept hier als Kommentar hinterlassen (gültige Email-Adresse nicht vergessen)

Unter allen Teilnehmenden verlose ich am nächsten Sonntag, 28.6.2009 die zwei Sets. Über diesen Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update (28.6.2009): Gewonnen haben @niela_ und @pmollet!
Update (29.6.2009): Ein Set wird weitergereicht - @Ansgar heisst der lachende Dritte.

Nun aber wieder zur Sache:

Sandelholz an Jakobsmuscheln
Villarosa an Seeteufelfilet

Gewürzmischungen für Fisch und MeeresfrüchteSeeteufel und Jakobsmuschel auf Salat

Wie von Raffinessen empfohlen haben wir Meeresfrüchte und Fisch bestreut und in viel Butter gebraten. Das Resultat konnte die Degucrew überzeugen.

Die Sandelholzmischung gab den Jakobsmuscheln eine ganz besondere süsslich-orientalische Note, ohne deren feinen Eigengeschmack zu übertönen. Der Holzton ist unverkennbar, wird aber durch die anderen Komponenten der Mischung (wie Zucker, Koriander, Sojasauce, Kreuzkümmel und Tomaten (!)) sehr harmonisch eingebunden.

Auch die Mischung "Villarosa" passte gut zum Seeteufelfilet und konnte dessen Eigenaromen gut ergänzen. Mit Zutaten wie Knoblauch, Rosmarin und Thymian gehört diese Komposition aber schon zu den herzhafteren und ist auch für Fleisch durchaus geeignet.

Chili Creolo an Pouletbrust
Amalfi an Lammrack

Gewürzmischung für GeflügelGewürzmischung für Fleisch

Aus diesen beiden Mischungen haben wir gemäss Rezept von Raffinessen (1 Teil Gewürzmischung, 2 Teile geschmacksneutrales Öl, 1 Teil Wasser) eine Marinade zubereitet und das Fleisch darin ziehen lassen.

Leider schwamm das Lammrack innert kürzester Zeit im Wasser. Die Amalfi-Mischung enthält nämlich 86% Salz. Obwohl das Fleisch dann doch noch saftig vom Grill kam, war sich das Testerteam einig: Hier ist vor allem Salz, Salz, Salz zu schmecken. Die anderen Gewürze kommen gegen den Chlorstich nicht an. Nun ist eine Mischung ja nie ganz homogen. Vielleicht war in unserem Döschen zufällig überproportional viel Salz. In dieser Form könnten wir die Amalfi-Mischung aber höchstens als Salzersatz (Herbamare?) empfehlen und nicht als "Alleskönner", wie Raffinessen meint.

Nichts auszusetzen gab es wiederum bei der Pouletbrust mit Chili Creolo. Die Schärfe der Chilis ist da, aber nicht allzu dominant. Das grosse Oh-Erlebnis blieb aber aus: Mit verbundenen Augen hätten wir wohl am ehesten auf eine gewöhnliche Currymischung getippt.

Das Fazit: Spezialitäten haben ihren Preis

Die Gewürzmischungen von Raffinessen sind sorgfältig hergestellte Produkte,die aussergewöhnlich und zum Teil auch aussergewöhlich gut sind. Ein Sonderangebot sind sie nicht mit Preisen von sechs bis acht Franken pro 100 g. Aber Feinschmecker werden solch edle Gewürze eh nicht mit der Industrieware aus dem Regal vergleichen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nehm'n's die Tram, Madam: Österreich kurvt durch Zürich

Oesterreichtram
(Bild: VBZ)

Noch bis zum 4. Juli fährt das Österreich-Tram jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag durch Zürich. Auf den beiden Runden vom Bellevue zur ETH und wieder zurück ist genug Zeit für ein komplettes österreichisches Dreigang-Menü: Wachauer Spargelsalat mit Specktranchen, Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat und der unvermeidliche Apfelstrudel mit Vanillesauce stehen auf dem Programm.

Im Preis von 99 Franken sind zwar keine Getränke enthalten, aber dafür ein einstündiger Strudelback-Kurs. Wer um 17:30 vom Bellevue losfährt, backt nach der Rückkehr, die Spätschichtler (Abfahrt 20:15) müssen vor der Fahrt ran.

Montag, 15. Juni 2009

Das Tessin bekommt sein Bier zurück

Gottardo Premium Lager

Würden nicht die internationalen Konzerne regelmässig Bier aus Nord und Süd herankarren, sässe das Tessin ziemlich auf dem Trockenen: Birra Bellinzona wurde 1984 nach 150 Jahren von Eichhof dichtgemacht, und bei Birra Lugano sprudelte der Gerstensaft 1995 letztmals aus dem Zapfhahn. Nun treten zwei junge Tessiner an, die Brautradition südlich des Gotthards wiederzubeleben.

Am Samstag hiessen die Einwohner von Faido die Birreria San Gottardo auf der Piazza Gramsci willkommen. Die ersten Flaschen Gottardo Premium Lager kommen zwar aus Einsiedeln. Schon im März 2010 soll aber in den ehemaligen Räumen der Birreria Rosian in Faido (übrigens gleich gegenüber von meiner Lieblingspizzeria) eine moderne Brauerei ihren Betrieb aufnehmen.

Osteria alla Birreria mit alter Brauerei Rosian, Faido

Das geht natürlich nicht ohne Kleingeld: Eine Million Franken wollen die beiden Jungunternehmer investieren. Deshalb sind sie auf der Suche nach Aktionären, die Aktien zum Nominalwert von 100 Franken zeichnen. Die Subskriptionsfrist läuft bis Ende Oktober 2009.

Ich werde wohl mit ein paar Aktien einsteigen (wobei das für niemanden eine Empfehlung darstellt - Klammer geschlossen). Dass lokale Brauereien durchaus eine Chance haben, wenn sie die Bevölkerung für sich gewinnen können, beweist neben anderen schon seit Jahren Unser Bier in Basel. Dort sollen über 4 Millionen Franken in eine neue Anlage auf dem Gundeldinger Feld investiert werden. Mein Scherflein habe ich dazu bereits beigetragen. Nicht ohne Grund natürlich: Die Dividende wird standesgemäss ausbezahlt - in Form von Bier.

Sonntag, 14. Juni 2009

Wolfram Siebeck und die Schweiz: Leider nein!

Gut, der Mann ist über achtzig. Aber wer als "Berufsesser" mit spitzer Feder über Restaurants und Esskultur herzieht, müsste doch eigentlich einer sorgfältigen Recherche verpflichtet sein.

Nun lese ich aber bei Wolfram Siebeck in seinen Seitenhieben - übrigens auf den einzigen beiden der Schweiz gewidmeten Seiten:

Gottlieb Duttweiler war so etwas wie der Erfinder des Supermarkts, jedenfalls für die Schweiz. Der Supermarkt, den er erfunden hat, heisst Globus.

Hmm, nein. Gottlieb Duttweiler machte sich 1925 auf, mit der MIGROS den Schweizer Detailhandel zu revolutionieren. Globus wurde zwar 1997 vom MIGROS-Konzern übernommen, aber da war Dutti selig schon 35 Jahre tot. Gegründet wurde Globus 1892. Da war Gottlieb Duttweiler vier Jahre alt und hatte wohl noch anderes im Sinn als Kaufhäuser erfinden.

Dass sich André Jaeger ein paar Zeilen weiter zur Globalisierung des Essens äussert, sei ihm natürlich unbenommen. Aber dass Siebeck ihn ins Restaurant "Schifferzunft" in Schaffhausen versetzt, davon müsste sich der Papst des Fusion Food schon ein bisschen, äh, ans Bein gepinkelt fühlen.

Wie auch immer: Wolfram Siebeck geniesst es bekanntlich, elitär und arrogant zu sein. Und dazu gehört in seinen Augen wohl auch, dass er ungestraft (oder vielleicht unbemerkt?) Falsches erzählen darf. Müsste ich mich als Gastronom von ihm bewerten lassen, würde mich das hellhörig machen.

Dienstag, 26. Mai 2009

La table d'hôte und ich im Portrait

Portrait16x9-thumb2

Fremdesser und Pixelfreund Ralph Hutter hat heute bei ihm drüben ein Bloggerportrait über mich veröffentlicht.

Darin spielt La table d'hôte natürlich eine wesentliche Rolle - doch lest selbst!

Montag, 25. Mai 2009

Fremdesser-Premiere: Ralph Hutter im House of Prime Rib, San Francisco

Dieser Beitrag ist der allererste auf La table d'hôte, der nicht aus meiner Feder stammt. Ralph Hutter ist bekennender „Allerleiblogger“ und bloggt auf www.pixelfreund.ch und seit kurzem auch für das ebookers-Reiseblog. Ich freue mich, dass er hier die neue Kategorie "Fremdesser" eröffnet, in der nun öfters mal Freunde und Bekannte zu Wort kommen sollen, die was zu einem guten Restaurant oder Hotel zu sagen haben.


Wer nach San Francisco geht und gerne Fleisch isst, sollte sich das House of Prime Rib nicht entgehen lassen.

Houseofprimerib.01x1024
Die Kellner bedienen nicht nur. Sie sind auch gute Showmen und Unterhalter.

Das Lokal gibt es seit bald 50 Jahren. Zu Recht hat es seinen festen Platz unter den Top Adressen in der Stadt. Es empfiehlt sich daher in jedem Fall eine Reservation. Den Apéro geniesst man vorzugsweise an der Bar oder noch besser in der Lounge vor dem Cheminee - gerade an typisch kühlen, nebligen Tagen. Die Cocktailkarte ist gross und hat darüber hinaus eine erstaunlich grosse Auswahl an Wodkas.

Überschaubares Menü

Die Menukarte ist schnell erklärt. Zur Vorspeise wird Salat serviert, der in einer grossen Schüssel spektakulär direkt am Tisch zubereitet wird.

Zum Fleisch: Es gibt entweder Prime Rib in 5 verschiedenen Cuts bzw. Grössen oder ein Menu mit frischem Fisch. Aber wer würde schon Fisch im diesem Steakhouse essen wollen? Nicht minder spektakulär wird dann das Fleisch serviert. Von einem metallenen Wagen, einer Mischung aus Starwars Requisite, Ritterhelm und Airstream-Wohnwagen. Das Fleisch wird direkt am Tisch geschnitten und man kann so noch immer ein bisschen Einfluss auf die Grösse des Stücks nehmen oder sich die Cuts nochmals erklären lassen.

Houseofprimerib.00x1024
Spektakulär im Metallwagen serviert - Das Fleisch wird am Tisch tranchiert.


Verhungern wird hier niemand, denn wer nach dem ersten Stück noch immer Hunger hat, bekommt ein zweite Tranche. All you can eat, aber nirgends so deklariert. Ich habe mich schlussendlich für den "House of Prime Rib Cut" entschieden. Die Standard Grösse ist für europäische Verhältnisse immer noch riesig. Alternativ wäre der "English-Cut" - die selbe Portion einfach in 3 dünnen Tranchen geschnitten.

Das Fleisch war perfekt. Zart, saftig. Das beste Stück Fleisch, das ich je gegessen habe. Dazu habe ich Baked Potatoes mit frischem Schnittlauch und Speck sowie Yorkshire Pudding und Spinat gewählt. Vom Yorkshire Pudding musste ich sogar noch etwas Nachschlag verlangen.

Schöne (kalifornische) Weinkarte

Auf der Weinkarte finden sich hauptsächlich lokale Weine aus Napa und Sonoma wieder. Als einzige Ausnahme etwas exotisch anmutend findet man aber auch einen Chateau Lafite Rothschild, Pauillac, 1989, der mit 377 Dollar auch nicht der billigste auf der Karte ist.

Weitere Eindrücke der Weinkarte, aber auch einige weitere Bilder gibt es auf der Website des House of Prime Rib.

Freundlich und familiär

Das gesamte Servicepersonal ist ausserordentlich freundlich und auch kompetent, aber trotzdem sehr locker und "laid back" in kalifornischer Manier. Das trägt zu einer sehr familiären Atmosphäre in einem warmen, klassischen Ambiente bei.

Für uns Europäer ist immer wieder befremdend, wenn sich Amerikaner ganz ungeniert die Reste in den Doggy-Bag einpacken lassen. Bei diesen Portionen macht dies zwar Sinn, aber irgendwie kann ich mich dann jeweils doch nicht überwinden.

Fazit

Ich bin nicht der einzige der begeistert ist. Wenn man einen Tipp vom Concierge oder bei einheimischen Freunden holt, ist das House of Prime Rib mit grosser Wahrscheinlichkeit darunter. Und darüber hinweg können Hunderte von begeisterten Reviews auf yelp.com vermutlich nicht irren.

Sonntag, 24. Mai 2009

Fusilli an scharfer Tomatensauce mit Kalbfleisch

Für einmal ohne Bild, aber dafür rasch zubereitet und - wie wir heute gerade festgestellt haben - je nachdem ganz schön feurig:

(Rezept für 2 Personen)

  • 1 mittlere Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Olivenöl
  • scharfer Paprika (Gewürz)
  • Madras Curry
  • 1/2 dl Wodka
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • Passata
  • 1 dl Halbrahm
  • 250 g Kalbsgeschnetzeltes
  • 160-240 g Fusilli, je nach Hunger
  • Salz und Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anziehen. Mit je einem gehäuften Kaffeelöffel Paprika und Curry bestäuben und kurz weiterdünsten. Mit dem Wodka ablöschen und fast vollständig einkochen. Gehackte Tomaten und nach Belieben einige Löffel Passata dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Inzwischen das Kalbsgeschnetzelte scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Mitsamt dem Bratensaft zur Sauce geben.

Nach ca. 15 Minuten Kochzeit den Rahm beigeben und ca. 5 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Sauce leicht bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch nochmals wenig Wodka dazugeben.

Die Teigwaren in Salzwasser bissfest garen, dann gut abtropfen. Mit der Sauce mischen und kurz ziehen lassen. Sofort servieren.

Du bist was Du isst - Twitter-Blicke in den Kühlschrank

Der Fotograf Mark Menjivar reist noch bis im Herbst durch die USA und blickt in Kühlschränke, die sich manchmal als Spiegelbilder ihrer Besitzer, manchmal als schiere Abgründe erweisen. Seine Fotoserie "You Are What You Eat" soll zum Denken anregen darüber, wie wir zu uns, zu unserem Körper und zu uns anvertrauten Menschen schauen.

Der Kühlschrank, obwohl oftmals mit anderen geteilt, ist letztlich doch etwas sehr Privates. Ab und an soll es vorgekommen sein, dass jemand lieber nackt posiert hätte als seine frostigen Vorräte ablichten zu lassen. Wie das bei uns ausschaut, wollte ich mit einer kleinen Aktion bei Twitter rausfinden.

Und siehe da, einige haben's gewagt:

Es gab aber natürlich auch den anderen Fall: Einer meinte, seine Frau würde glatt die Scheidung einreichen, wenn er die Tür des Kühlschranks für die breite Öffentlichkeit öffnen würde - Privatsphäre ist eben nicht gleich Privatsphäre.

Weitere Bilder sind willkommen! Einfach einen Tweet mit dem Hashtag #fridgepics an mich absetzen oder per Kommentar mitteilen, wo das Foto zu finden ist - am besten auf Twitpic oder flickr.

Abonnieren

Food Photography

  • www.flickr.com
    Dies ist ein Flickr Modul mit öffentlichen Elementen von danielebneter mit dem Tag food. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.

  • foodfeed - Lebensmittel